»Laut Studien ve­r­ant­wortet der Ernährungssek­tor rund 30 % der CO₂-Emissionen weltweit. Wir als Mercedes-Benz Gastronomie wollen unseren Beitrag leisten, die Ernährungswende vo­ranzutreiben. Als Groß­gas­tronomie tun wir bereits einiges, aber wie so häufig, erreicht man gemeinsam mehr. Indem wir innerhalb der Allianz unser Wissen bündeln und Erfahrungen teilen, können wir zusammen etwas bewegen.«

Moritz Mack, Geschäfts­führer

Wie ist Eure Nach­haltigkeit­sphiloso­phie?

Die Un­ternehmen­sphiloso­phie bei der Mercedes-Benz Gastronomie basiert auf den vier Säulen Gesunde Ernährung, Ökologie, Soziales und Ökonomie. Bereits seit einigen Jahren setzen wir als zukun­fts­gerichtete Gemein­schafts­gas­tronomie ver­schiedene Maßnahmen um, die auf diese Säulen einzahlen. Für die Säulen „Gesunde Ernährung“ und „Ökologie“ heißt das zum Beispiel, dass wir seit 2021 den Gesund­heitswert unserer Speisen auf dem Speiseplan ausweisen und seit 2022 deren Klimabilanz.

In welchem der sieben Indikatoren seid ihr schon richtig weit?

Bereits 2021 hat die Mercedes-Benz Gastronomie ein rein pflanzen­basiertes Haupt­gericht als Ergänzung zu bestehenden veg­e­tarischen und veganen Angeboten eingeführt, welches täglich angeboten wird. Seit Anfang 2024 richten wir das Speise­nange­bot in unseren Kantinen sukzessive und maßgeblich an den wis­senschaftlichen Leitlinien der „Planetary Health Diet“ aus, welche die Gesundheit von Mensch und Planet gle­icher­maßen berück­sichtigt. Bereits heute ist jedes vierte verkaufte Haupt­gericht pflanzen­basiert.

Welches weitere Nach­haltigkeits-Projekt erfüllt Euch mit Stolz?

Mit zwei Aktionen konnten wir in 2024 aufzeigen, wie lecker, vielfältig und kli­mascho­nend pflanzen­basierte Gerichte sein können. Im April boten wir eine Woche lang täglich wechselnd Gerichte des Stuttgarter veganen Restaurants vhy! in teil­nehmenden Kantinen an. Mit Ak­tionswochen im November kamen die Mi­tar­bei­t­en­den bei Mercedes-Benz zudem in den Genuss von Bio-Gerichten der TressBrüder. Fleisch konnte optional als Beilage dazu gewählt werden.

21.700
Mahlzeiten pro Tag

Alle Al­lianzun­ternehmen gemeinsam bedienen so viele Mahlzeiten wie eine Kleinstadt.

Welche Her­aus­forderun­gen begegnen Euch?

Her­aus­fordernd ist für uns, wenn sorgfältige Planung und die Realität aufeinan­dertr­e­f­fen. Fehlende Waren­ver­füg­barkeit­en, steigende Kosten oder damit ein­herge­hende Preisan­pas­sun­gen machen uns oftmals einen Strich durch die Rechnung. Nicht alles geht immer so schnell, wie wir es gerne hätten. Da gilt es, flexibel zu reagieren und kurzfristig Al­ter­na­tiv­en zu schaffen. Das kann zugegeben­er­maßen manchmal frus­tri­erend sein, zeigt jedoch auch, dass Trans­for­ma­tion Zeit benötigt und das Zusam­men­wirken ver­schieden­er Parteien voraussetzt.